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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
Seite
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merkt man dort eine unheimliche Hagcrc Figur mitblassem Gesicht und kohlschwarzen Haaren, eine Artmännlicher Ahnfrau, deren Erscheinung immer einmusikalisches Unglück bedeutet. Die Jtaliäncr, so-bald sie derselben ansichtig, strecken hastig den Zcige-und Mittelfinger aus und sagen, Das sei der Jct-tatore. Die leichtsinnigen Franzosen aber, die nichteinmal einen Aberglauben haben, zucken bloß dieAchsel und nennen jene Gestalt Monsieur Spon-tini. Es ist in der That unser ehemaliger General-direktor der Berliner großen Oper, der Komponistder „Vcstalin" und des „Ferdinand Cortez," zweierPrachtwerke, die noch lange fortblnhcn werden imGedächtnisse der Menschen, die man noch lange be-wundern wird, während der Verfasser selbst alleBewunderung eingebüßt und nur noch ein welkesGespenst ist, das neidisch umhcrspukt und sich ärgertüber das Leben der Lebendigen. Er kann sich nichtdarüber trösten, dass er längst todt ist und seinHcrrscherstab übergegangen in die Hände Mcyer-beer's. Dieser, behauptet der Verstorbene, habe ihnverdrängt aus seinem Berlin, das er immer so sehrgeliebt; und wer aus Mitleid für ehemalige Größedie Geduld hat, ihn anzuhören, kann haarklein er-fahren, wie er schon unzählige Aktenstücke gesam-melt, um die Mcycrbecr'schen VcrschwörungSin-