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Halcvy 6). Dieses Werk hat ein trauriges Schicksalgehabt; es fiel durch mit Paukeu und Trompeten.Über den Werth enthalte ich mich jeder Äußerung;ich konstatiere bloß sein schreckliches Ende.
Jedesmal, wenn in der ^.oacismis eis musi-csws oder bei den Bouffes eine Oper durchfällt odersonst ein ausgezeichnetes Fiasko gemacht wird, be-
") In der Augsburger Allgemeinen Zeitung findetsich der nachfolgende Schlnss dieses Absatzes: „Dieses Werkhat ein schreckliches Schicksal gehabt. Halevy hat hier seinWaterloo gefunden, ohne je ein Napoleon gewesen zu sein.Das größere Missgeschick ist für ihn bei dieser Gelegenheitder Abfall von Moritz Schlesinger. Letzterer war immersein Phlades, und wenn Orestes Halevy auch die verfehltesteOper schrieb und sie noch so kläglich durchfiel, so ging dochder Freund immer ruhig für ihn in den Tod und drucktedas Opus. In einer Zeit der Selbstsucht war ein solchesSchauspiel freundschaftlicher Selbstaufopferung immer sehrerfreulich, sehr erquickend. Jetzt aber behauptet Pylades, derWahnsinn seines Freundes sei so gestiegen, dass er Nichtsmehr von ihm verlegen könnte, ohne selbst verrückt zu sein."
In der französischen Ausgabe lautet der Schlnss desobigen Absatzes in wesentlich anderer Fassung: „Es ist dasWerk eines großen Künstlers, und ich weiß nicht, wesshalbes durchgefallen ist. Herr Halevy ist vielleicht zu sorgloserNatur und kajoliert nicht hinlänglich Herrn Alexander, denEntrcpreneur der Bühnenerfolge und den großen FreundMeycrbeer's."
Der Herausgeber.
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