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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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Duprcz ist so misstöncnd geworden, dass es keinMensch, viel weniger eine Muse, aushalten kann,Dergleichen anzuhören. Wenn Das noch längerdauert, werden auch die andern Töchter der Mne-mosyne sich vom Dach stürzen, und es wird baldgefährlich sein, des Abends über die Ruc Lepelle-ticr zu gehen. Von der schlechten Musik, die hierin der großen Oper seit einiger Zeit grassiert, willich gar nicht reden. Donizctti ist in diesem Augen-blick noch der Beste, der Achilles. Man kann sichalso leicht eine Vorstellung machen von den gerin-gen: Heroen. Wie ich höre, hat auch jener Achillessich in sein Zelt zurückgezogen; er boudicrt, Gottweiß warum! und er ließ der Direktion melden,dass er die versprochenen fünfundzwanzig Opernnicht liefern werde, da er gesonnen sei, sich auszu-ruhen. Welche Prahlerei! Wenn eine WindmühleDergleichen sagte, würden wir nicht weniger lachen.Entweder hat sie Wind und dreht sich, oder sie hatkeinen Wind und steht still. Herr Donizetti hataber hier einen rührigen Vetter, Signor Accursi,der beständig für ihn Wind macht, und mehr alsnoth thut; denn Donizctti ist, wie gesagt, der besteunter den Komponisten des Tages.

Der jüngste Kunstgcnuss, den uns diecksmiö cio mnsi^ns, geboten, ist der Lazzarone von

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