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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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nennen wir hier Theodor Döhlcr. Sein Spiel istnett, hübsch, artig, empfindsam, und er hat eineganz cigenthümlichc Manier, mit der wagcrecht aus-gestreckten Hand bloß durch die gebogenen Finger-spitzen die Tasten anzuschlagen. Nach Döhlcr ver-dient Halle unter den kleinen Propheten eine be-sondere Erwähnung; er ist ein Habakuk von ebenso bescheidenem wie wahrem Verdienst. Ich kannnicht umhin, hier auch des Herrn Schad zu erwäh-nen, der unter den Klavierspielern vielleicht den-selben Rang einnimmt, den wir dem Jonas unterden Propheten einräumen; möge ihn nie ein Wal-fisch verschlucken! sEin ganz vorzügliches Konccrtgab Herr Antoinc de Kontski, ein junger Pole vonchrcnwerthem Talente, der auch schon seine Cele-brität erworben. Zu den mcrkmürdigcn Erscheinun-gen der Saison gehörten die Debüts des jungenMathias; Talent hohen Ranges. Die ältern Pha-raonen werden täglich mehr überflügelt und ver-sinken in mnthloser Dunkclhcit.s

Als gewissenhafter Berichterstatter, der nichtbloß von neuen Opern und Konccrten, sondernauch von allen andern Katastrophen der musikali-schen Welt zu berichten hat, muss ich auch von denvielen Vcrhcirathnngcn reden, die darin zum Aus-bruch gekommen oder auszubrechen drohen. Ich