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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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Boden, wo zunächst Wahrheit und Leidenschaft ver-langt wird, nämlich ans der Bühne; auch LudwigTieck, trotz seinem hitzigsten Gelüste, konnte es niezu einer dramatischen Leistung bringen.

Außer der Mendclösohn'schen Symphonie hör-ten wir im Conservatoirc mit großen? Interesse eineSymphonie des seligen Mozart, und eine nichtminder talentvolle Komposition von Händel. Sicwurden mit große??? Beifall aufgenommen. sDicscBeiden, Mozart und Händel, haben es endlich da-hin gebracht, die Aufmerksamkeit der Franzosen aufsich zu ziehe??, wozu sie freilich viel Zeit bedurften,da keine Propaganda von Diplomaten, Pietistenund Bankiers für sie thätig war.j

Unser vortrefflicher Landsmann Ferdinand Hillergenießt unter den wahrhaft Kunstverständigen ein zugroßes Ansehe??, als dass »vir nicht, so groß auchdie Namen sind, die »vir eben genannt, den scinigcnhier unter den Komponisten erwähnen dürften, derenArbeiten in? Konservatoire die verdiente Anerken-nung fanden. Hiller ist mehr ein denkender als einfühlender Musiker, und man wirft ihm noch oben-drein eine zu große Gelehrsamkeit vor. Geist undWissenschaft mögen wohl manchmal in den Kompo-sitionen dieses Doktrinärs etwas kühlend wirken,jedenfalls aber sind sie immer amnuthig, reizend