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Dcm thätigcn Eifer seiner hiesigen Freunde undGönner verdanken wir diesen Gcnuss. Obgleichdiese Symphonie Mcndclssohn's im Conscrvatoiresehr frostig aufgenommen wurde, verdient sie den-noch die Anerkennung aller wahrhaft Kunstverstän-digen. Sic ist von echter Schönheit und gehört zuMcndclssohn's besten Arbeiten"). Wie aber kommtcS, dass dcm so verdienten und hochbegabten Künst-ler seit der Aufführung des „Paulus," den mandem hiesigen Publikum auferlegte, dennoch kein Lor-bcrkranz ans französischem Boden hcrvorblühcn will?Wie kommt es, dass hier alle Bemühungen scheitern,und dass das letzte Vcrzwciflungsmittel des Odcon-theatcrs, die Aufführung der Chöre zur Antigone,ebenfalls nur ein klägliches Resultat hervorbrachte?Mendelssohn bietet uns immer Gelegenheit, überdie höchsten Probleme der Ästhetik nachzudenken.Namentlich werden wir bei ihm immer an die großeFrage erinnert: Was ist der Unterschied zwischen
") Dieser Satz heißt in der Augsburger AllgemeinenZeitung ausführlicher: „Namentlich ist der zweite Satz(Scherzo in F-Dur) und das dritte Adagio in A-Dur cha-raktervoll, und mitunter von echter Schönheit. Die Instru-mentation ist vortrefflich, und die ganze Symphonie gehörtzu Mendelssohn'« besten Arbeiten."
Der Herausgeber.