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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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brillantes Morecan für zwei linke Hände.) Diesegrellen Klimpcrtönc ohne natürliches Verhallen, dieseherzlosen Schwirrklängc, dieses crzprosaischc Schol-lcrn und Pickcrn, dieses Fortcpiano tödtct all unserDenken und Fühlen, und wir werden dumm, ab-gestumpft, blödsinnig. Dieses Überhandnehmen desKlavicrspiclcns und gar die Triumphzttgc der Kla-vicrvirtnoscn sind charakteristisch für unsere Zeitund zeugen ganz eigentlich twn dem Sieg des Ma-schinenwesens über den Geist. Die technische Fertig-keit, die Präcision eines Automaten, das Jdcntifi-cicrcn mit dem besaiteten Holze, die tönende Jnstru-mcntwcrdung des Menschen, wird jetzt als dasHöchste gepriesen und gefeiert. Wie Hcnschrcckcn-scharcn kommen die Klavicrvirtuoscn jeden Winternach Paris, weniger um Geld zu erwerben, alsvielmehr um sich hier einen Namen zu machen, derihnen in andern Ländern desto reichlicher eine peku-niäre Ernte verschafft. Paris dient ihnen als eineArt Annonccnpfahl, wo ihr Ruhm in kolossalenLettern zu lesen. Ich sage, ihr Ruhm ist hier zulesen, denn es ist die Pariser Presse, welche ihnder gläubigen Welt verkündet, und jene Virtuosenverstehen sich mit der größten Virtuosität ans dieAusbeutung der Journale und der Journalisten.Sic wissen auch dem Harthörigsten schon bcizu-