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kum von Goldfasanen und Adlern singen wollen.Aber Mynhccr, der flämische Storch, dürfte nichtso wühlig sein und eine Gesellschaft verschmähen,worunter sich das honetteste Geflügel, Pfauen undPerlhühner die Menge, und mitunter auch die aus-t gezeichnetsten deutschen Schnapphähne und Mistfin-ken befanden. — Welcher Art war der Erfolg desDebüts der Madcmoisclle Löwe? Ich will die ganzeWahrheit kurz aussprechen: sie sang vortrefflich,gefiel allen Deutschen, und machte Fiasko bei denFranzosen.
Was dieses letztere Missgeschick betrifft, somöchte ich der verehrten Sängerin zu ihrem Tröstel versichern, dass es eben ihre Vorzüge waren, dieeinem französischen Succcss im Wege standen^). Inder Stimme der Madcmoisclle Löwe ist deutscheSeele, ein stilles Ding, das sich bis jetzt nur weni-gen Franzosen offenbart hat und in Frankreich nurallmählich Eingang findet. Wäre Madcmoisclle Löweeinige Dcccnnicn später gekommen, sie hätte vielleichtgrößere Anerkennung gefunden. Bis jetzt aber ist^ die Masse des Volks noch immer dieselbe. Die
*) Statt der nächstfolgenden fünf Sätze, heißt es inder französischen Ausgabe: „Die Beethoven'sche „Adelaide"Pafft nicht für dies Publikum."
Der Herausgeber.
Heinc's Werke. Bd. XI. 2Z