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Das letzte Konccrt, welches Herr MauriceSchlesinger den Abonnenten seiner „Gazette musi-cale" gab, und das, wie ich bereits angedeutet habe,zu den glänzendsten Erscheinungen der Saison ge-hörte, war für nnö Deutsche von ganz bcsondermInteresse. Auch war hier die ganze Landsmannschaftvereinigt, begierig, die Madcmoiscllc Löwe zu hören,die gefeierte Sängerin, die das schöne Lied vonBeethoven, „Adelaide," in deutscher Zunge sang.Die Jtaliäncr und Herr Vicuxtcmps, welche ihreMitwirkung versprochen, ließen während des Kon-ccrts absagen, zur größten Bestürzung des Konccrt-gcbcrs, welcher mit der ihm cigcnthümlichcn Würdevors Publikum trat und erklärte, Herr Vicuxtcmpswolle nicht spielen, weil er das Lokal und dasPublikum als seiner nicht angemessen betrachte! DieInsolenz jenes Geigers verdient die strengste Rüge.Das Lokal des Konccrtcs war der Mnsard'schc Saalder Rne Vivicnnc, wo man nur während des Kar-nevals ein bisschcn Kankan tanzt, jedoch das übrigeJahr hindurch die anständigste Musik von Mozart,Giacomo Meyerbecr und Beethoven exekutiert. Denitaliänischen Sängern, einem Signor Rubini nndSignor Lablachc, verzeiht man allenfalls ihre Laune,von Nachtigallen kann man sich wohl die Prätcn-sion gefallen lassen, dass sie nur vor einem Publi-