sind reinliche Nachdrücke der vorzüglichsten Geiger,die Texte hie nnd da verbrämt mit überflüssigenOriginalnoten und vermehrt mit brillanten Druck-fehlern. — Die Gebrüder Franco-Mcndcz, welcheauch dieses Jahr Konccrtc gaben, wo sie ihr Talentals Violinspieler bewährten, stammen ganz eigent-lich aus dem Lande der Treckschuitcn und Quispel-dorchen. Dasselbe gilt von Batta, dem Violoncel-listen; er ist ein gcborner Holländer, kam aber frühhicher nach Paris, wo er durch seine knabenhafteJugendlichkeit ganz besonders die Damen ergötzte.Er war ein liebes Kind und weinte auf seinerBratsche wie ein Kind. Obgleich er mittlerweileein großer Junge geworden, so kann er doch diesüße Gewohnheit des Greinens nimmermehr lassen,und als er jüngst wegen Unpäßlichkeit nicht öffent-lich auftreten konnte, hieß es allgemein: durch daskindische Weinen auf dem Violoncello habe er sichendlich eine wirkliche Kinderkrankheit, ich glaube dieMasern, an den Hals gespielt. Er scheint jedochwieder ganz hergestellt zu sein, und die Zeitungenmelden, dass der berühmte Batta nächsten Don-nerstag eine musikalische Matinee bereite, welchedas Publikum für die lange Entbchrnis seines Lieb-lings entschädigen werde.
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