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drücken, die vielleicht nichts Anderes ist, als dieAuflösung der ganzen materiellen Welt; die Musikist vielleicht das letzte Wort der Kunst, wie der Tos»das letzte Wort des Lebens.
Ich habe diese kurze Bemerkung hier voran-gestellt, um anzudeuten, wcsshnlb die musikalischeSaison mich mehr ängstigt als erfreut. Dass manhier fast in lauter Musik ersäuft, dass es in Parisfast kein einziges Hans gicbt, wohin man sich wiein eine Arche retten kann vor dieser klingenden Sünd-flnth, dass die edle Tonkunst unser ganzes Lebenüberschwemmt — Dies ist für mich ein bedenklichesZeichen, und es ergreift mich darob manchmal einMissmuth, der bis zur murrsinnigstcn Ungerechtig-keit gegen unsre großen Maestri und Virtuosen aus-artet. Unter diesen Umständen darf man keinenallzu heitern Lobgesang von mir erwarten für denMann, den hier die schöne Welt, besonders die hy-sterische Damenwelt, in diesem Augenblick mit einemwahnsinnigen Enthusiasmus umjubelt, und der inder That einer der merkwürdigsten Repräsentantender musikalischen Bewegung ist. Ich spreche vonFranz Lißt, dem genialen Pianisten, sdcsscn Spielmir manchmal vorkommt wie eine melodische Agonieder Erschcinnngswclt.j Ja, der Geniale ist jetzt wie-der hier und giebt Konccrtc, die einen Zauber üben.