und die Wonne des Morgenlandes ist, und gewissals der wahre Schöpfer von Robert-le-Diablc nndden Hugenotten betrachtet und bewundert werdenmuss! Nein, so etwas Herrliches hat kein Gouinkomponiert! Bei aller Verehrung für den hohenGenius, wollen freilich zuweilen bedenkliche Zweifelin mir aufsteigen in Betreff der Unsterblichkeit die-ser Meisterwerke nach dem Ableben des Meisters,aber in meiner Unterredung mit Spontini gab ichmir doch die Miene, als sei ich überzeugt von ihrerFortdauer nach dem Tode, und um den boshaftenJtaliäner zu ärgern, machte ich ihm im Vertraueneine Mittheilnng, woraus er ersehen konnte, wie weit-sichtig Meyerbecr für das Gedeihen seiner Geistes-kindcr bis über das Grab hinaus gesorgt hat. DieseFürsorge, sagte ich, ist ein psychologischer Be-weis, dass nicht Herr Gouin, sondern der großeGiacomo der wirkliche Vater sei. Derselbe hatnämlich in seinem Testament zu Gunsten seiner mu-sikalischen Geistcskinder gleichsam ein Fideikommißgestiftet, indem er jedem ein Kapital vermachte,dessen Zinsen dazu bestimmt sind, die Zukunft derarmen Waisen zu sichern, so dass auch nach demHinscheiden des Herrn Vaters die gehörigen Popn-laritätsausgaben, der eventuelle Aufwand von Flit-terstaat, Klaque, Zeitungslob u. s. w., bestritten
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten