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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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müssen weichen. Wo ist Weber? wo Bellini?Hum! Hum!"

Dieses Hum! Hum! war trotz aller unver-schämten Bosheit so drollig, dass ich nicht ohneLachen die Bemerkung machte: Aber Sie, Maestro,Sie sind noch nicht aus dem Wege geräumt, auchnicht Donizctti, oder Mendelssohn, oder Rossini,oder Halcvy.-Hum! Hum!" war die Antwort,Hum! Hum! Halcvy geniert seinen Konfrater nicht,und Dieser würde ihn sogar dafür bezahlen, dasser nur existiere, als ungefährlicher Schcinrival, undvon Rossini weiß er durch seine Späher, dass Der-selbe keine Note mehr komponiert auch hat Rös-sings Magen schon genug gelitten, und er berührtkein Piano, um nicht Mcycrbcer's Argwohn zu er-regen. Hum! Hum! Aber Gottlob! nur unsrc Lei-ber können getödtet werden, nicht unsrc Gcistcs-wcrkc; diese werden in ewiger Frische fortblühen,während mit dem Tode jenes Cartouche der Mu-sik auch seine Unsterblichkeit ein Ende nimmt, undseine Opern ihm folgen ins stumme Reich der Ver-gessenheit!"

Nur mit Mühe zttgcltc ich meinen Unwillen,als ich hörte, mit welcher frechen Geringschätzungder welsche Ncidhart von dem großen hochgcfcier-tcn Meister sprach, welcher der Stolz Deutschlands