lich dic Autorschaft jencr Opcrn für sich vindi-cicrcn.
„Nein," crwicdcrte dcr Jtaliäncr mit einem un-heimlichen Blick, dcr stechend wie ein blankes Stilett,„dieser Gouin kennt zu gut seinen Mcycrbccr, alsdass er nicht wüsstc, welche Mittel seinem schreckli-chen Freunde zu Gebote stehen, um Jemand zubeseitigen, dcr ihm gefährlich ist. Er wäre kapabcl,unter dem Vormunde, sein armer Gouin sei ver-rückt geworden, Denselben auf ewig in Charcntoneinsperren zu lassen. Er würde für ihn das Kost-geld dcr ersten Klasse von Geisteskranken bezahlen,und er ginge zweimal die Woche nach Charcnton,um sich zu überzeugen, ob sein armer Freund auchgehörig bewacht werde; er gäbe den Wärtern einliberales Trinkgeld, damit sie gut für seinen Freundsorgten, für seinen irrsinnigen Orcst, als dessenPylades er sich gebürdete, zur großen Erbauungaller Maulaffen, die seine Generosität rühmen wür-den. Armer Gouin! wenn er von seinen schönenChören in Robcrt-lc-Diablc spräche, legte man ihmdie Zwangsjacke an, und spräche er von seinemherrlichen Duett in den Hugenotten, so gäbe manihm die Douchc. Und dcr arme Schelm dürfte nochfroh sein, mit dem Leben davon zu kommen. Alle,die jenem Ehrgeizling hindernd im Wege stehen,
Hc ine'S Werke. Bd. XI. 21