Als mir Spontini dicsc Hypothese mitthciltc,gestand ich, däss sie nicht aller Wahrscheinlichkeit er-mangle, und dass, obgleich das vierschrötige Äußere,das zicgclrothc Gesicht, die kurze Stirn, das schmie-rig schwarze Haar des erwähnten Herrn Goninvielmehr an einen Ochsenzüchtlcr oder Vichmästcr,als an einen Tonkünstlcr, erinnere, dennoch in seinemBenehmen Manches vorkomme, das ihn in den Ver-dacht bringe, der Autor der Mcyerbccr'schcn Opernzu sein. Es passiert ihm manchmal, dass er Robcrt-le-Diablc oder die Hugenotten „unsere Oper" nennt.Es entschlüpfen ihm Redensarten, wie: „Wir habenheute eine Rcpctition" — „wir müssen eine Arieabkürzen." Anch ist es sonderbar, bei keiner Vor-stellung jener Opern fehlt Herr Gonin, und wirdeine Bravourarie applaudiert, vcrgisst er sich ganzund verbeugt sich nach allen Seiten, als wolle erdem Publiko danken. Ich gestand dieses Alles demgrimmigen Jtaliäner, aber dennoch, fügte ich hinzu,trotzdem dass ich mit eignen Augen Dergleichenbemerkt, halte ich Herrn Gonin nicht für den Autorder Mcyerbecr'schen Opern; ich kann nicht glauben,dass Herr Gonin die Hugenotten und Robcrt-le-Diablc geschrieben habe; ist es aber doch der Fall,so muss gewiss die Künstlcrcitclkeit am Ende dieOberhand gewinnen, und Herr Gonin wird öffcnt-
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