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Produktion eines Franzosen, welcher Gouin heißeund herzlich gern unter Mcyerbeer's Namen seineOpern zur Aufführung bringe, um nicht sein Amteines Ollsck äs Lursau, an der Post einzubüßen,da seine Vorgesetzten gewiss seinem administrativenEifer misstrauen würden, wenn sie wüssten, dasser ein träumerischer Komponist; die Philister haltenpraktische Funktionen sür unvereinbar mit artistischerBcgabnis, und der Postbcamte Gouin ist klug genug,seine Autorschaft zu verschweigen und allen Welt-ruhm seinem ehrgeizigen Freund Meyerbccr zu über-lassen. Daher die innige Verbindung beider Män-ner, deren Interessen sich eben so innig ergänzen.Aber ein Vater bleibt immer Vater, und dem FreundGouin liegt das Schicksal seiner Geisteskinder be-ständig am Herzen; die Details der Aufführungund des Erfolgs von Robcrt-le-Dinblc und denHugenotten nehmen seine ganze Thätigkcit in An-spruch, er wohnt jeder Probe bei, er unterhandeltbeständig mit dem Operndirektor, mit den Sängern,den Tänzern, dem Chef der Klague, den Journalisten;er läuft mit seinen Thransticfclu ohne Lederstrippenvon Morgens bis Abends nach allen Zeitungsre-daktionen, um irgend ein Reklam zu Gunsten dersogenannten Meyerbeer'schen Opern anzubringen, undseine Unermüdlichkeit soll Jeden in Erstaunen setzen.