großes, fast geniales Vermögen besitzt, in Italienund Paris seine guten preußischen harten Thalcrvergeuden musste, nur als Komponist gefeiert zuwerden — was man für Geld haben kann, istauch bei uns in Berlin zu haben, auch in unfernTreibhäusern wachsen Lorberbäume für den Narren,der sie bezahlen will, auch unsre Journalisten sindgeistreich und lieben ein gutes Frühstück oder garein gutes Mittagessen, auch unsre Eckensteher undSanre-Gurkcnhändler haben zum Beifallklatschen ebenso derbe Hände wie die Pariser Klaque — ja wennunsre Tagediebe, statt in der Tabagie, ihre Abendeim Opcrnhause zubrächten, um die Hugenotten zuapplaudieren, würde auch ihre Ausbildung dadurchgewinnen — die nieder» Klassen müssen sittlich undästhetisch gehoben werden, und die Hauptsache ist,dass Geld unter die Leute komme, zumal in derHauptstadt." — Solcherweise, versicherte Spoutini,habe sich Seine Majestät geäußert, um sich gleich-sam zu entschuldigen, dass er ihn, den Verfasserder Vcstalin, dem Meycrbcer sakrificiere. Als ichbemerkte, dass es im Grunde sehr löblich sei, wennein Fürst ein solches Opfer bringe, um den Wohl-stand seiner Hauptstadt zu fördern — da fiel mirSpoutini in die Rede: „O, Sic irren sich, der Königvon Preußen protegiert die schlechte Musik nicht
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