der Tonkunst, in der ^oacisrnis no^als äs mu-sic^us, feierlich beisetzen. — —
Das Alpha und Omega aller Spontini'schcnBcklagnissc ist Mcyerbccr. Als mir hier in Parisder Ritter die Ehre seines Besuches schenkte, warer unerschöpflich an Geschichten, die geschwollen vonGift und Galle. Er kann die Thatsachc nicht ab-leugnen, dass der König von Preußen unfern großenGiacomo mit Ehrenbezeugungen überhäuft und dar-auf bedacht ist, Denselben mit hohen Ämtern undWürden zu betrauen, aber er weiß dieser könig-lichen Huld die schnödesten Motive anzudichten. AmEnde glaubt er selbst seine eignen Erfindungen,und mit einer Miene der tiefsten Überzeugung ver-sicherte er mir: als er einst bei Seiner Majestätdem König gespeist, habe Allcrhöchstdcrselbe nachder Tafel mit heiterer Offenherzigkeit gestanden,dass er den Meyerbeer um jeden Preis an Berlinfesseln wolle, damit dieser Millionär sein Vermögennicht im Auslande verzehre. Da die Musik, dieSucht, als Opernkomponist zu glänzen, eine be-kannte Schwäche des reichen Mannes sei, suche er,der König, diese schwache Seite zu benutzen, umden Ehrgeizigen durch Auszeichnungen zu ködern.— „Es ist traurig," soll der König hinzugesetzt ha-ben, „dass ein vaterländisches Talent, das ein so