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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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Scharfsinn. Er zeigte ihn auch bei andern Ge-legenheiten; z. B. wenn er über Jemand räson-nierte, so geschah es gewöhnlich bei dessen intim-sten Freunden. Den französischen Schriftstellern er-zählte er, dass er in Berlin einen deutschen Schrift-steller festsetzen lassen, der gegen ihn geschrieben.Bei den französischen Sängerinnen beklagte er sichüber deutsche Sängerinnen, die sich nicht bei derBerliner Oper engagieren wollten, wenn man ihnennicht kontraktlich zugestand, dass sie in keiner Spon-tini'schen Oper zu singen brauchten!

Aber er will durchaus hierher; er kann es nichtmehr aushalten in Berlin, wohin er, wie er be-hauptet, durch den Hass seiner Feinde verbanntworden, und wo man ihm dennoch keine Ruhe lasse.Dieser Tage schrieb er an die Redaktion der ibranesmusioals: seine Feinde begnügten sich nicht, dasssie ihn über den Rhein getrieben, über die Weser,über die Elbe; sie möchten ihn noch weiter ver-jagen, über die Weichsel, über den Riemen! Erfindet große Ähnlichkeit zwischen seinem Schicksalund dem Napoleon'schen. Er dünkt sich ein Genie,wogegen sich alle musikalischen Mächte verschworen.Berlin ist sein Sankt Helena und Rcllstab sein Hud-son Lowe. Jetzt aber müsse man seine Gebeine nachParis zurückkommen lassen und im Jnvalidcnhausc