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hält, ihrcn Gcist an dir zu vergeuden, oder garaus Selbstsucht, weil sie das Beste deiner Redein sich aufzunehmen trachtet, um eS später in ihrcnBüchern zu verarbeiten. Dass George Sand ausGeiz im Gespräche Nichts zu geben und immerEtwas zu nehmen versteht, ist ein Zug, worausmich Alfred de Müsset einst aufmerksam machte.„Sic hat dadurch einen großen Vorthcil vor unsAndern," sagte Müsset, der in seiner Stellung alslangjähriger Kavaliere servcnte jener Dame die besteGelegenheit hatte, sie gründlich kennen zu lergen.Nie sagt George Sand etwas Witziges, wiesie überhaupt eine der nnwitzigstcn Französinnen ist,die ich kenne. Mit einem liebenswürdigen, oft son-derbaren Lächeln hört sie zu, wenn Andre reden,und die fremden Gedanken, die sie in sich aufge-nommen und verarbeitet hat, gehen aus dem Alambikihres Geistes weit kostbarer hervor. Sie ist einesehr feine Horcherin. Sie hört auch gerne ans denRath ihrer Freunde. Bei ihrer unkanonischcn Gei-stesrichtung hat sie, wie begreiflich, keinen Beicht-vater, doch da die Weiber, selbst die cmancipations-süchtigstcn, immer eines männlichen Lenkers, einermännlichen Autorität bedürfen, so hat George Sandgleichsam einen literarischen Oirsotsur ds 0011-koisues, den philosophischen Kapuziner Pierre Le-