leon. Das Meer schien scincn Gesängen zu lauschen,das Wort (Aoirs zog immer so feierlich über dieWellen, die manchmal wie vor Bewunderung auf-rauschten und dann wieder still weiter zogen ihrennächtlichen Weg . . . Wenn sie nach Sankt Helenakamen, grüßten sie vielleicht ehrfurchtsvoll den tra-gischen Felsen oder brandeten dort mit schmerzlichemUmnuth. Wie manche Nacht stand ich am Fensterund horchte ihm zu, dem alten Invaliden vonDicppc. Ich kann seiner nicht vergessen. Ich seheihn noch immer sitzen auf dem alten Gemäuer,während aus den dunklen Wolken der Mond her-vortrat und ihn wchmüthig beleuchtete, den Ossiandes Kaiserreichs.
Von welcher Bedeutung Napoleon einst fürdie französische Bühne sein wird, lässt sich gar nichtermessen. Bis jetzt sah man den Kaiser nur inVaudevillen oder großen Spektakel- und Dekora-tionsstücken. Aber es ist die Göttin der Tragödie,welche diese hohe Gestalt als rechtmäßiges Eigcn-thum in Anspruch nimmt. Ist es doch, als habejene Fortuna, die sein Leben so sonderbar lenkte,ihn zu einem ganz besonderen Geschenk für ihreKousine Melpomcne bestimmt. Die Tragvdiendichtcraller Zeiten werden die Schicksale dieses Mannesin Versen und Prosa verherrlichen. Die französischen