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dcrci. Jedesmal wenn er sprach, ward mir flau zuMuthc und zitterte meine Seele. Aus Verzweiflungwarf ich mich in ein Gespräch mit meinem Tisch-nachbar, und indem ich-dem Schrecklichen rechtängstlich den Rücken zukehrte, sprach ich auch sosclbstbetäubcnd laut, dass ich die Stimme desselbenendlich nicht mehr hörte. Mein Nachbar war einliebenswürdiger Mann, von dem vornehmsten An-stand, von den feinsten Manieren, und seine wohl-wollende Unterhaltung linderte die peinliche Stim-mung, worin ich mich befand. Er war die Beschei-denheit selbst. Die Rede floss milde von seinensanftgcwölbtcn Lippen, seine Augen waren klar undfreundlich, und als er hörte, dass ich an einemkranken Zahne litt, crröthctc er und bot mir seineDienste an. Um Gottcswillcn, rief ich, wer sindSic denn? „Ich bin der Zahnarzt Meier aus SanktPetersburg," antwortete er. Ich rückte fast unartigschnell mit meinem Stuhle von ihm weg, und stot-terte in großer Verlegenheit: Wer ist denn dortoben an der Tafel der Mann im aschgrauen Nockmit blitzenden Spicgclknöpfen? „Ich weiß nicht,"erwiderte mein Nachbar, indem er mich befremdetansah. Doch der Kellner, welcher meine Frage ver-nommen, flüsterte mir mit großer Wichtigkeit insOhr: „Es ist der Herr Theaterdichter Raupach."