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Leichtsinns konnte ich mir doch die Schrecknisse, diein der nächsten Stunde meiner harrten, nicht ausdem Sinne schlagen. Sogar mein Lieblingsgericht,Hammelfleisch mit Tcltowcr Rübchcn, widerstandmir. Unwillkürlich suchten meine Augen den schreck-lichen Mann, den Zahnhcnker aus St. Petersburg,und mit dem Instinkte der Angst hatte ich ihn baldunter den übrigen Gästen herausgefunden. Er saßfern von mir am Ende der Tafel, hatte ein ver-zwicktes und verkniffenes Gesicht, ein Gesicht wieeine Zange, womit man Zähne auszieht. Es warein fataler Kauz, in einem aschgrauen Rock mitblitzenden Stahlknöpfcn. Ich wagte kaum, ihm insGesicht zu sehen, und als er eine Gabel in dieHand nahm, crschrack ich, als nahe er schon meinenKinnbacken mit dem Brecheisen. Mit bebender Angsiwandte ich mich weg von seinem Anblick und hättemir auch gern die Ohren verstopft, um nur nichtden Ton seiner Stimme zu vernehmen. An diesemTone merkte ich, dass er einer jener Leute war,die inwendig im Leibe grau angestrichen sind undhölzerne Gedärme haben. Er sprach von Russland,wo er lange Zeit verweilt, wo aber seine Kunstkeinen hinreichenden Spielraum gefunden. Er sprachmit jener stillen impertinenten Zurückhaltung, dienoch unerträglicher ist, als die volllautcstc Aufschnci-