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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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hat jeder Baum scinc Nummer, wie ciu Mitarbeiteram Brockhausischcn Konvcrsatiousblattc, und diesenumerierte Natur hat etwas so Pfiffig Langweiliges,so korporalstöckig Gezwungenes! Es wollte michimmer bcdüukcn, als schnupften sie Taback, dieseOrangenbäume, wie ihr seliger Herr, der alte Fritz,welcher, wie Sie wissen, ein großer Heros gewesen,zur Zeit als Rammler ein großer Dichter war.Glauben Sic bei Leibe nicht, dass ich den RuhmFricdrich's des Großen zu schmälern suche! Ich er-kenne sogar scinc Verdienste um die deutsche Poesie.Hat er nicht dem Gcllert einen Schimmel und derMadame Karschin fünf Thalcr geschenkt? Hat ernicht, um die deutsche Literatur zu fördern, scinceignen schlechten Gedichte in französischer Sprachegeschrieben? Hätte er sie in deutscher Sprache her-ausgegeben, so konnte sein hohes Beispiel einenunberechenbaren Schaden stiften! Die deutsche Musewird ihm diesen Dienst nie vergessen.

Ich befand mich, wie gesagt, zu Potsdam nichtsonderlich heiter gestimmt, und dazu kam noch, dassder Leib mit der Seele eine Wette einging, wervon beiden mich am meisten quälen könne. Ach!der Psychische Schmerz ist leichter zu ertragen, alsder physische, und gewährt man mir z. B. die Wahlzwischen einem bösen Gewissen und einem bösen