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cinst zittern gemacht, und, wie Sic wissen, Dasverzeiht kein Fürst. Sic sehen mich mit Befremdenan, Sic finden den vr. Ranpach gar nicht so furcht-bar, und sind auch nicht gewohnt, mich vor einemlebenden Menschen zittern zu sehen? Aber es istdennoch der Fall, ich habe vor dem Dr. Raupachcinst eine solche Angst empfunden, dass meine Kniezu schlottern und meine Zähne zu klappern begonnen.Ich kann, neben dem Titelblatt der dramatischenWerke von Ernst Raupach, das gestochene Gesichtdes Verfassers nicht betrachten, ohne dass mir nochjetzt das Herz in der Brust bebt . . . Sic sehenmich mit großem Erstaunen an, theurcr Freund, undich höre auch neben Ihnen eine weibliche Stimme,welche neugierig fleht: „Ich bitte, erzählen Sie..."
Doch Das ist eine lange Geschichte, und Der-gleichen heute zu erzählen, dazu fehlt mir die Zeit.Auch werde ich an zu viele Dinge, die ich gernevergäße, bei dieser Gelegenheit erinnert, z. B. andie trüben Tage, die ich in Potsdam zubrachte undan den großen Schmerz, der mich damals in dieEinsamkeit bannte. Ich spazierte dort muttcrseelallcinin dem verschollenen Sanssouci, unter den Orangen-bäumen der großen Rampe . . . Mein Gott, wieunerquicklich, poesielos sind diese Orangenbäume!Sic sehen aus wie verkleidete Eichbüschc, und dabei