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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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Invasion die fremden Trnppcn sich wieder vonParis entfernten, weil sie keinen Stützpunkt gegendie große Einwohncrmasse gefunden, und dass jetztdie Fürsten in der Tiefe ihrer Herzen nichts Sehn-licheres wünschen, als Paris, das Foyer der Re-volution, von Grund ans zu zerstören "

Sollte jetzt wirklich das Projekt der ?orts ds-knalrss für immer aufgegeben sein? Das weiß nurder Gott, der in die Nieren der Könige schaut.

Ich kann nicht umhin zu erwähnen, dass unsvielleicht der Partcigeist verblendet und der Königwirklich die gemeinnützigsten Absichten hegt und sichnur gegen die heilige Alliancc barrikadicrcn will.Es ist aber unwahrscheinlich. Die heilige Alliancchat tausend Gründe, vielmehr den Ludwig Philippzu fürchten, und noch außerdem einen allcrwichtigstcnHauptgrund, seine Erhaltung zu wünschen. Dennerstens ist Ludwig Philipp der mächtigste Fürst inEuropa, seine materiellen Kräfte werden verzehn-facht durch die ihnen inwohncndc Beweglichkeit, undzehnfach, ja hundertfach stärker noch sind die gei-stigen Mittel, worüber er nötigenfalls gebietenkönnte; und sollten dennoch die vereinigten Fürstenden Sturz dieses Mannes bewirken, so hätten sieselber die mächtigste und vielleicht letzte Stütze desKönigthnms in Europa umgestürzt. Ja, die Fürsten