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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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sollten dem Schöpfer der Kronen und Throne tag-täglich auf ihren Kniecn dafür danken, dass LudwigPhilipp König von Frankreich ist. Schon haben sieeinmal die Thorheit begangen, den Mann zu tödtcn,der am gewaltigsten die Republikaner zu bändigen^ vermochte, den Napoleon. O, mit Recht nennt ihr

euch Könige von Gottes Gnaden! Es war eine be-sondere Gnade Gottes, dass er den Königen nocheinmal einen Mann schickte, der sie rettete, als wie-der der Jakobinismus die Axt in Händen hatte unddas alte Königthnm zu zertrümmern drohte; tödtendie Fürsten auch diesen Mann, so kann ihnen Gottnicht mehr Helsen. Durch die Sendung des Napo-» lcon Bonapartc und des Ludwig Philipp Orleans,

dieser zwei Mirakel, hat er dem Königthum zwei-mal seine Rettung angeboten. Denn Gott ist ver-nünftig und sieht ein, dass die republikanische Nc-giernngsform sehr unpassend, unersprießlich und un-erquicklich ist für das alte Europa. Und auch ichhabe diese Einsicht. Aber wir können vielleicht BeideNichts ausrichten gegen die Verblendung der Für->» stcn und Demagogen. Gegen die Dummheit käm-

pfen wir Götter selbst vergebens.

Ja, es ist meine heiligste Überzeugung, dassdas Rcpublikenthum unpassend, unersprießlich undunerquicklich wäre für die Völker Europa's, und