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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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noch lodert in Paris, dem Foyer der Revolution.Ader warum gesteht er Dieses nicht ganz offen?Warum gebärdet er sich noch immer als einen treuenWächter dieser Flamme? Ersprießlicher wäre viel-leicht für ihn das offene Bekenntnis an die Gcwttrz-krämcr und sonstige Parteigenossen: dass er für siennd sich selber nicht stehen könne, so lange er nichtgänzlich Herr von Paris, dass er dcsshalb die Haupt-stadt mit vierzehn Forts umgebe, deren Kanonenjeder Emeutc gleich von oben herab Stillschweigengebieten würden. Offenes Eingeständnis, dass essich um seinen Kopf und alle Jnstcmilicu-Köpfehandle, hätte vielleicht gute Wirkung hervorgebracht.Aber jetzt sind nicht bloß die Parteien der Oppo-sition, sondern auch die Bontiqnicrs und die meistenAnhänger des Justcmilicn-SystcmS ganz verdrießlichüber die?c,rts cietaalrss, und die Presse hat ihnenhinlänglich die Gründe auseinander gesetzt, wcss-halb sie verdrießlich sind. Die meisten Bontiqnicrssind nämlich jetzt der Meinung, Ludwig Philippsei ein ganz vortrefflicher König, er sei Werth, dassman Opfer für ihn bringe, ja sich manchmal fürihn in Gefahr setze, wie am 5. und 6. Zunius,wo sie ihrer 40,000 Mann, in Gemeinschaft mit20,000 Mann Linicntrnppen, gegen mehrere hundertRepublikaner ihr Leben gewagt haben; keineswegs