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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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jedoch sci Ludwig Philipp Werth, dass man, umihn zu behalten, bei späteren bedeutenderen Erneu-ten ganz Paris, also sich selber nebst Weib undKind und sämmtlichen Boutikcn, in die Gefahr setzt,von vierzehn Höhen herab zu Grunde geschossen zuwerden. Man sei ja, meinen sie übrigens, seit fünf-zig Jahren an alle möglichen Revolutionen gewöhnt,man habe sich ganz darauf einstudiert, bei geringenEmenten zu intervenieren, damit die Ruhe gleichwieder hergestellt wird, bei größeren Insurrektionensich gleich zu unterwerfen, damit ebenfalls die Ruhegleich wieder hergestellt wird. Auch die Fremden,meinen sie, die reichen Fremden, die in Paris soviel Geld verzehren, hätten jetzt eingesehen, dass eineRevolution für jeden ruhigen Zuschauer ungefähr-lich, dass Dergleichen mit großer Ordnung, sogarmit großer Artigkeit stattfinde, dergestalt, dass esfür einen Ausländer noch ein besonderes Amüse-ment sci, eine Revolution in Paris zu erleben. Um-gäbe man aber Paris mit?orts ciLtnollss, so würdedie Furcht, dass man eines frühen Morgens zuGrunde geschossen werden könne, die Ausländer, dieProvinzialcn, und nicht bloß die Fremden, sondernauch viele hier ansässige Rentiers aus Paris ver-scheuchen; man würde dann weniger Zucker, Pfefferund Pomade verkaufen und geringere HanSmiethc

He ine's Werk. Bd. XI. g