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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
Seite
107
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seine Licblingswcrkzcugc, Kelle und Hammer, ange-wendet werden, und das Herz klopft ihm vor Freude,wenn er an einen Hammer denkt. Dieses Klopfenübertäubt vielleicht einst die Stimme seiner Klugheit,und, ohne es zu ahnen, wird er von seinen Licblings-launcn beschwatzt, wenn er jene Forts für sein ein-ziges Heil und ihre Errichtung für leicht ausführbarhält. Durch das Medium der Architektur gelangenwir daher vielleicht in die größten Bewegungen derPolitik. In Beziehung ans jene Forts und auf denKönig selbst will ich hier ein Fragment aus einemMemoire mitthcilcn, das ich vorigen Juli geschrieben:„DaS ganze Geheimnis der revolutionären Par-teien besteht darin, dass sie die Regierung nicht mehrangreifen wollen, sondern von Seiten derselbenirgend einen großen Angriff abwarten, um tat-sächlichen Widerstand zu leisten. Eine neue Insur-rektion kann daher in Paris nicht ausbrechen ohneden bcsondcrn Willen der Regierung, die erst durchirgend eine bedeutende Thorheit die Veranlassunggeben muss. Gelingt die Insurrektion, so wird Frank-reich sogleich zu einer Republik erklärt, und die Re-volution wälzt sich über ganz Europa, dessen alteInstitutionen alsdann, wo nicht zertrümmert, dochwenigstens sehr erschüttert werden. Misslingt dieInsurrektion, so beginnt hier eine unerhört furcht-