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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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Kritikers von Thräncn getrübt werden, ist auchsein Urthcil Wenig mehr Werth.

Mit Recht klagen die Künstler in dieser Zeitder Zwietracht, der allgemeinen Bcfehdung. Mansagt, die Malerei bedürfe des friedlichen Ölbaumsin jeder Hinsicht. Die Herzen, die ängstlich lauschen,ob nicht die Kriegstrompcte erklingt, haben gewissnicht die gehörige Aufmerksamkeit für die süße Musik.Die Oper wird mit tauben Ohren gehört, das Ballettsogar wird nur theilnahmlos angeglotzt.Und daranist die verdammte Julircvolution Schuld," seufzen dieKünstler, und sie verwünschen die Freiheit und die lei-dige Politik, die Alles verschlingt, so dass von ihnengar nicht mehr die Rede ist.

Wie ich höre aber ich kann's kaum glauben wird sogar in Berlin nicht mehr vom Theatergesprochen, und der NorninA (MronidL, der gesternberichtet, dass die Reformbill im Unterhause durch-gegangen sei, erzählt bei dieser Gelegenheit, dassder Doktor Nanpach sich jetzt in Baden-Baden be-finde und über die Zeit jammere, weil sein Kunst-talent dadurch zu Grunde gehe.

Ich bin gewiss ein großer Verehrer des DoktorRanpach, ich bin immer ins Theater gegangen,wenn dieSchülcrschwänkc," oder dieSieben Mäd-chen in Uniform," oderDas Fest der Handwerker,"