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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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von ihnen getrennt, sind sie unseren Herzen so nahegerückt, dass mir Angst wird.

Ich fürchte, wenn uns jetzt der Zar von Russ-land nieder besucht, dann ist an uns die Reihe,ihm die Hand zu küssen — Gott sei uns Allengnädig!

Gott sei uns Allen gnädig! Unsere letzte Schutz-maucr ist gefallen, die Göttin der Freiheit erbleicht,unsere Frcrndc liegen zu Boden, der römische Groß-pfaffc erhebt sich boshaft lächelnd, und die siegendeAristokratie steht triumphierend an dem Sarge desVolksthums.

Ich höre, Delarochc malt jetzt ein Scitcnstückzu seinem Cromvcll, einen Napoleon auf SanktHelena, und er »ählt den Moment, wo Sir Hud-son Lowe die Dcäe aufhebt von dem Leichnam jenesgroßen Repräsentanten der Demokratie^).

Zu meinem Thema zurückkehrend, hätte ich hiernoch manchen wackcrr, Maler zu rühmen, sz. B. diebeiden Sccmalcr Gudin und Isabel), so wie aucheinige ausgezeichnete Darsteller des gewöhnlichenLebens, den geistreichen Dcstonchcs und den witzi-gen Pigal;j aber trotz des besten Willens ist es mirdennoch unmöglich, ihre stillen Verdienste ruhig aus-

*) Hier schließt dieser Aufsatz in den französischenAusgaben. Der Herausgeber.