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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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sehr unruhig ausgcschcn, als wolle er sich zur Wehrsetzen. So Viel ist gewiss, er starb nicht so groß-artig wie Karl I., der erst ruhig seine lauge prote-stierende Rede hielt, wobei er so besonnen blieb,dass er die umstehenden Edcllcntc einige Male er-suchte, das Beil nicht zu betasten, damit es nichtstumpf werde. Der geheimnisvoll vcrlarvtc Scharf-richter von Whitchall wirkte ebenfalls schauerlichpoetischer, als Samson mit seinem nackten Gesichte.Hof und Henker hatten die letzte Maske fallen lassen,und es war ein prosaisches Schauspiel. Vielleichthätte Ludwig eine lange christliche Vcrzcihungsrcdegehalten, wenn nicht die Trommel bei den erstenWorten schon so gerührt worden wäre, dass mankaum seine Unschnldscrklärnng gehört hat. Die er-habenen Himmclfahrtswortc, die Chateaubriand undseine Genossen beständig paraphrasicrcn: äv

Laint Morris, monts arr oisl!" diese Worte sindauf dem Schafotte gar nicht gesprochen worden,sie passen gar nicht zu dem nüchternen Wcrkcltags-charaktcr des guten Edgcworth, dem sie in denMund gelegt werden, und sie sind die Erfindungeines damaligen Journalisten, Namens Charles Hiss,der sie denselben Tag drucken ließ. DergleichenBerichtigung ist freilich sehr unnütz; diese Wortestehen jetzt ebenfalls in allen Kompendien, sie sind