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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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wollte, that das Gcgentheil, als er die Tribünebestiegen und von dem dunkeln Wahnsinn der poli-tischen Verzweiflung ergriffen wurde. Die Giron-disten fühlten, dass sie zu gleicher Zeit ihr eigenesTodcsnrthcil aussprachen. Manche Reden, die beidieser Gelegenheit gehalten wurden, dienten nurzur Sclbstbctäubung. Der Abbe Sicycs, angeekeltvon dcüi widerwärtigen Geschwätze, stimmte ganzeinfach für den Tod, und als er von der Tribüneherabgestiegen, sagte er zu seinem Freunde: „Taivats In inort saus plumss." Der böse Leumundaber missbranchtc diese Privatäußernng; dem mil-desten Menschen ward als parlamentarisch dasSchrcckcnswort „1a. urort saus piu-ass" aufgebür-det, und es steht jetzt in allen Schulbüchern, unddie Zungen lerncn's auswendig. Wie man mir all-gemein versichert, Bestürzung und Trauer herrschteam 21. Januar in ganz Paris, sogar die wüthcnd-stcn Jakobiner schienen von schmerzlichem Missbc-hagcn niedergedrückt. Mein gewöhnlicher Kabriolctt-führcr, ein alter Sanskülottc, erzählte mir, als erden König sterben sah, sei ihm zu Muthc gewesen,„als würde ihm selber ein Glied abgesägt." Ersetzte hinzu: „Es hat mir im Magen weh gcthan,und ich hatte den ganzen Tag einen Abscheu vorSpeisen." Auch meinte er, „der alte Veto" habe