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die zwar komisch, aber doch harmonisch klingt, derZander seines Kolorits. Karikatnrmaler sind seltengute Kolonisten, eben jener Gcmüthszcrrissenheitwegen, die ihre Vorliebe zur Karikatur bedingt.Die Meisterschaft des Kolorits entspringt ganz eigent-lich aus dem Gcmttthc des Malers, und ist abhängigvon der Einfachheit seiner Gefühle. Aus Hogarth'sOriginalgemäldcn in der Nationalgalcrie zu Londonsah ich Nichts als bunte Kleckse, die gegen einanderlosschriccn, eine Emeute von grellen Farben.
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass auf demDccamps'schcn Bilde auch einige junge Francn-zimmer, unvcrschleicrte Griechinnen, am Fenstersitzen und den drolligen Zug vorübcrflicgen sehen.Ihre Ruhe und Schönheit bildet mit demselben einenungemein reizenden Kontrast. Sic lächeln nicht;diese Impertinenz zu Pferde mit dem ncbcnhcrlan-fenden Hnndcgchorsam ist ihnen ein gewohnter An-blick, und wir fühlen uns dadurch um so wahr-hafter versetzt in das Vaterland des Absolutismus.
Nur der Künstler, der zugleich Bürger einesFreistaats ist, konnte mit heiterer Laune dieses Bildmalen. Ein Anderer, als ein Franzose, hätte stärkerund bitterer die Farben aufgetragen, er hätte etwasBerliner-Blau hineingemischt, oder wenigstens etwas