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süßlich zerquetschten Lächeln, „nun freilich, liebesKind, mit der Reinheit der Lilien hat sie Nichts zuschaffen. Es ist die Frcihcitsgöttin." -— „Papa, siehat anch nicht einmal ein Hemd an." — „Einewahre Frcihcitsgöttin, liebes Kind, hat gewöhnlichkein Hemd, nnd ist daher sehr erbittert auf alleLeute, die weiße Wäsche tragen."
Bei diesen Worten zupfte der Mann seineManschetten etwas tiefer über die langen müßigenHände, und sagte zu seinem Nachbar: „Eminenz!wenn es den Republikanern heut an der PforteSaint-Dcnis gelingt, dass eine alte Frau von denNationalgardcn todtgcschosscn wird, dann tragensie die heilige Leiche ans den Boulevards herum,und das Volk wird rasend, und wir haben danneine neue Revolution." — „Nunk misux!" flüstertedie Eminenz, ein hagerer, zugeknöpfter Mensch, dersich in weltliche Tracht vermummt, wie jetzt vonallen Priestern in Paris geschieht, aus Furcht voröffentlicher Verhöhnung, vielleicht auch des bösenGewissens halber; „kaut misux, Marquis! wennnur recht viele Greuel geschehen, damit das Maßwieder voll wird! Die Revolution verschluckt dannwieder ihre eignen Anstifter, besonders jene eitlenBankiers, die sich, Gottlob! jetzt schon ruiniert haben."— „8a, Eminenz, sie wollten uns a tont prix
H c i n c'S Werke. Bd. XI. Z