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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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vernichten, weil wir sie nicht in unsere Salonsaufgenommen; Das ist das Geheimnis der Zuli-rcvolution, und da wurde Geld vcrthcilt an dieVorstädtcr, und die Arbeiter wurden von den Fa-brikhcrrn entlassen, und Wcinwirthc wurden bezahlt,die umsonst Wein schenkten und noch Pulver hinein-mischten, um den Pöbel zu erhitzen, st än rssts,o'statt Is soleil!"

Der Marquis hat vielleicht Recht: es wardie Sonne. Zumal im Monat Juli hat die Sonneimmer am gewaltigsten mit ihren Strahlen dieHerzen der Pariser entflammt, wenn die Freiheitbedroht war, und sonnentrunkcn erhob sich danndas Volk von Paris gegen die morschen Bastillcnund Ordonnanzen der Knechtschaft. Sonne undStadt verstehen sich wunderbar, und sie lieben sich.Ehe die Sonne des Abends ins Meer hinabsteigt,verweilt ihr Blick noch lange mit Wohlgefallen ausder schönen Stadt Paris, und mit ihren letztenStrahlen knsst sie die dreifarbigen Fahnen auf denThürmen der schönen Stadt Paris. Mit Rechthatte ein französischer Dichter") den Vorschlag ge-macht, das Zulifcst durch eine symbolische Vcrmäh-

*) „Mit Recht hatte Barthelcniy, einer der tapferstenDichter Frankreichs" :c. steht in dem ältesten Abdruck.

Der Herausgeber.