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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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weihen, cm schlechten Taback und gute Gesellen,nn Großmntters Kirchhofgeschichtcn, an treuherzigeNachtwächter, an Freundschaft, an erste Liebe undallerlei andere süße Schnurrpfeifercicn. — Wahrlich,Schcffcr's Grctchcn kann nicht beschrieben werden.Sic hat mehr Gcmüth als Gesicht. Sic ist einegemalte Seele. Wenn ich bei ihr vorüberging, sagteich immer unwillkürlich: „LiebcS Kind!"

Leider finden wir Schcffer's Manier in allenseinen Bildern, und wenn sie seinem Faust undGrctchcn angemessen ist, so misssällt sie uns gänz-lich bei Gegenständen, die eine heitere, klare, far-bcnglühende Behandlung erforderten, z. B. bei einemkleinen Gemälde, worauf tanzende Schulkinder. Mitseinen gedämpften, freudlosen Farben hat uns Schcf-fcr nur einen Rudel kleiner Gnomen dargestellt.Wie bedeutend auch sein Talent der Porträtirnngist, ja, wie sehr ich hier seine Originalität der Auf-fassung rühmen muss, so sehr widersteht mir auch hierseine Farbcngcbnng. Es gab aber ein Porträt imSalon, wofür eben die Scheffcr'sche Manier ganzgeeignet war. Nur mit diesen unbestimmten, gc-logencn, gestorbenen, charakterlosen Farben konnteder Mann gemalt werden, dessen Ruhm darin be-steht, dass man auf seinem Gesichte nie seine Ge-danken lesen konnte, ja, dass man immer das Gegen-