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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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thcil darauf las. Es ist dcr Mann, dcm wir hintenFußtritte geben könnten, ohne dass vorne das ste-reotype Lächeln von seinen Lippen schwände. Es istder Mann, dcr vierzehn falsche Eide geschworen,nnd dessen Lttgentalcnte von allen aufeinander fol-genden Regierungen Frankreichs benutzt wurden,wenn irgend eine tödliche Pcrfidie ausgeübt werdensollte, so dass er an jene alte Giftmischern: erinnert,an jene Locusta, die wie ein frevelhaftes Erbstuckim Hause des Augnstns lebte, und schweigend undsicher dcm einen Cäsar nach dem andern und dcmeinen gegen den andern zu Dienste stand mit ihremdiplomatischen Tränklein ^). Wenn ich vor dem Bildedes falschen ManncS stand, den Schcffcr so treugemalt, dem er mit seinen Schicrlingsfarbcn sogardie vierzehn falschen Eide ins Gesicht hinein ge-malt, dann dnrchfröstcltc mich dcr Gedanke: Wemgilt wohl seine neueste Mischung in London?

Schcffcr's Heinrich IV. und Ludwig Philipp I.,zwei Rcitergcstaltcn in Lebensgröße, verdienen jeden-falls eine besondere Erwähnung. Erstcrcr, 1o roixardroit ds eorn ^nsts st pmr droit clo naissauss,hat vor meiner Zeit gelebt; ich weiß nur, dass er

") Hier schließt dieser Absatz in den französischen Aus-gaben.

Der Herausgeber.

He in-'s Werke. Bd. Xl, ->