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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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Gemälde mögen Letzterem willkommen sein. Alsgewissenhafter Referent erwähne ich zuerst die Ge-mälde von

A. Schcffcr.

Haben doch der Faust und das Grctchcn die-ses Malers im ersten Monat der Ausstellung diemeiste Aufmerksamkeit ans sich gezogen, da die bestenWerke von Dclarachc und Robert erst späterhin auf-gestellt wurden. Überdies, wer nie Etwas von Schcf-fcr gesehen, wird gleich frappiert von seiner Manier,die sich besonders in der Farbcngcbung ausspricht.Seine Feinde sagen ihm nach, er male nur mitSchnupftaback und grüner Seife. Ich weiß nicht,wie weit sie ihm Unrecht thun. Seine braunenSchatten sind nicht selten sehr affektiert und ver-fehlen den in Nembrandt'schcr Weise beabsichtigtenLichtcffckt. Seine Gesichter haben meistens jene fa-tale Koulcur, die uns manchmal das eigene Gesichtverleiden konnte, wenn wir es, überwacht und ver-drießlich, in jenen grünen Spiegeln erblickten, dieman in alten Wirthshäuscrn, wo der Postwagendes Morgens stille hält, zu finden pflegt. Betrach-tet man aber Schcffcr's Bilder etwas näher undlänger, so befreundet man sich mit seiner Weise,man findet die Behandlung des Ganzen sehr Poe-