wand ist geduldig. Dazu kämmt noch, dass jetzt beiden französischen Malern die missvcrstandcne Ro-mantik grassiert, und nach ihrem Hauptprincip Ze-der sich bestrebt, ganz anders als die Andern zumalen, oder, wie die kursierende Redensart heißt, seineEigcnthümlichkcit hcroortrcten zu lassen. Welche Bil-der hiedurch manchmal zum Vorschein kommen, lässtsich leicht crrathcn.
Da die Franzosen jedenfalls viel gesunde Ver-nunft besitzen, so haben sie das Verfehlte immerrichtig bcurthcilt, das wahrhaft Eigcnthümlichc leichterkannt, und aus einem bunten Meer von Gemäl-den die wahrhaften Perlen leicht herausgefunden.Die Maler, deren Werke man am meisten besprachund als das Vorzüglichste pries, waren A. Schcffcr,H. Vernct, Dclacroix, Dccamps, Lcssore, Schnctz,Dclarochc und Robert. Ich darf mich also daraufbeschränken, die öffentliche Meinung zu referieren.Sie ist von der meinigen nicht sehr abweichend.Bcurtheilung technischer Vorzüge oder Mängel willich so viel als möglich vermeiden. Auch ist Der-gleichen von wenig Nutzen bei Gemälden, die nichtin öffentlichen Galerien der Betrachtung ausgestelltbleiben, und noch weniger nützt cS dem deutschenBerichtempfängcr, der sie gar nicht gesehen. NurWinke über das Stofsartigc und die Bedeutung der