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Erbprinz Friedrich Carl geb. d. 25 Der. 1741, vermählt den 26 Januar 1766.nn't der Gräfin Maria Louiservilhelunne, des reg. Graft-, Ludwig Ferdinandszu Wittgenstein«Berlenburg ältesten Gräfin Tochter.
Die Fürstlichen Kinder des Erbprinzen sind aus dem Nemviedischen Calci,derhinlänglich bekannt. Daher ich denselben abzuschreiben unterlasse.
Der ietzr regierende Fürst ist ein Gönner und Beschüßer der Künste und Wissenschaften; er hat in seinem Lande die herrlichsten Einrichtungen gemacht; er hatden Ackerbau, die Industrie, den Handel und das Schulwesen befördert. AsienFremden von Distinction wird an seinem Hofe mit der äußersten Poliresse begegnet,so, daß Neuwied mit Recht der angenehmste und artigste Hof von der Welt kanngenannt werden.
Wir haben oben gesehen, daß Graf Friedrich II. im 1.1664 auf die erledigtenIsenburg - Grenzauischen Lande, wiewohl ohne Erfolg, Ansprüche machte. Was eshiemit für eine Beschaffenheit habe, ist der Mühe werth zu untersuchen. GrafTheoderich, ein Bruder des Grafen Vruno II. Seniors von Braunsberg, Stif-ters der Isenburg« Wiedischen Linie, stiftete im XIII. Jahrhundert die Isenburg-Salentinische und die jüngere Isenburg 5 Grenzauische Linie. Satemin Grafvon Isenburg war von letzterer entsprossen und den 2Z Dec. 1567 zum Erzbischofund Churfürsten von Cölln erwählt worden. Als aber seines Vaters Bruder Ar-nold 1577 ohne Erben verstarb und kein männlicher Erbe von der Isenburg,Grcn«zauischen Linie übrig war, resignirte er den 5 und IZ Sept. 1577 seine Erz« undBischofrhümer freywillig und vermählte sich das nämliche Jahr (den Dec.)
mit Antonia Wilhelmina von der Mark, gefürsteten Gra'sin zu Arburg. Er
erzeugte mit dieser Gemahlin zwey Söhne, Salentin und Ernst, worauf er den19 Marz i6ic> starb und zu Rommersdorf, wo er ein prächtiges Grabmal hat,«)
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Auf diesem Grabmal erblickt man den Grafen Salentin geharnischt, in einer knioendcn und Ver-wunderung ausdrückenden Stellung; ferner die Geburt, das letzte Abcndmal und die AuferstehungChristi, die Ankunft der drcy Weisen zu Bethlehem, den Heiland der Wclc fLaluawr munwHdie Aposteln Petrus und Paulus, verschiedene Wappen, aus der Gräfl. Familie, und unten wie-der den Grafen mit seiner Gemahlin liegend und todt. Die Inschrift ist folgende:Il.DVLckibIZLI.VI9 EOVIftL ckck V9 - LVIckVcki^VL L0VW8114 LftlZVlbck: A1bckM?IbLLVck ftck ?IbII4cck?LefchckckOIb LOckOdMNLIS VLLM14ALI8.
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