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20 (1865) Briefe : Th. 2
Entstehung
Seite
365
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habe dort meinen Oheim für keinen Schilling inAnspruch genommen. Wir Huben uns wechselseitigmit der größten Delikatesse behandelt.

Ich habe noch keine Passende Gelegenheit ge-habt, mit Rothschild in Betreff des bewusstenManuskripts") zu sprechen; gegen Neujahr um-wogt ihn ein Weltmeer von Geschäften, und ersteinige Wochen nachher, wo die Brandung ein bist-chen nachlässt, wo der Strudel nicht mehr so be-täubend, kann ich ihm Rede abgewinnen. Werdeihn also erst gegen Ende Januar sprechen; unter-dessen aber bitte ich Sie, geben Sie das Manu-skript bei Leibe nicht zurück. Das zu zahlendeHonorar garantiere ich Ihnen aus meiner Tasche.Ja, wollen Sic mir eine rechte Liebe und Freund-schaft erzeigen, so schicken Sic mir das Manuskripthierher nach Paris — ich bin dann im Stande,Etwas zu zeigen, und entgehe jedenfalls dem Ver-dachte, als existierten nicht in der Wirklichkeit diegrellen Angriffe, wogegen ich Schutzmittel anböte,

Friedrich Steinmann hatte Herrn Campe eineGeschichte des Hauses Rothschild eingesandt, welche zumTheil sehr scharfe Jnvektiven gegen die Mitglieder jenerFamilie enthielt. Herr Campe zahlte dem Verfasser dasvon ihm geforderte Honorar, ließ aber das Buch nichderscheinen.