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neval" hat mir viel Unterhaltung gewährt, und ichstaune über Ihre Meisterschaft in der Prosa undim epischen Entfalten. Ich will diesen Herbst eben-falls mal eine Novelle schreiben. Sollen wir ge-meinschaftlich einige herausgeben? — Mit Ver-gnügen sehe ich dem Erscheinen Ihres „Tulifänt-chcn" entgegen. Als Sie mir auftrugen, dafür zusorgen, dass das Manuskript Ihnen zurückgeschicktwerde, war Campe eben nach Leipzig gereist. Wiesich von selbst versteht, band ich es seinem Ge-schäftsführer auf die Seele, ihm Ihren Wunschgleich zu melden; in meiner Gegenwart schrieb erdesshalb an Campe — und als Dieser nach einigenWochen zurückkam, wollte er anfänglich von IhrerOrdre Nichts wissen und gab er vor, das Manu-skript zum Druck nach Nürnberg geschickt zu haben.
Ich merkte wohl, dass eine Nücke gegen Siezu Grunde lag, Sie können sich meine Wuthdenken; in meiner Gegenwart musste sein ersterKommis erklären, ihm wegen Zurücksendung desManuskripts gleich geschrieben zu haben, ich sorgte,dass Campe jetzt gleich desshalb nach Nürnbergschrieb; er versprach, wenn schon Etwas gedrucktsei, auch wegen der kleinsten Ändrung, die Siewünschen, Kartons drucken zu lassen u. s. w. Ichhoffe, dass sich Alles zu Ihrer Zufriedenheit ge-