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Leider habe ich, außer der allgemeinen Welt-geschichte, noch so viel' Privatgeschichten um dieOhren, dass ich die letzten Monate fast in stupiderBetäubung zugebracht. Hier sind die Weiber meinePlage. Ich glaube, wenn ich nach Nova-Zemblaginge, würde ich dort von Sängerinnen und Tän-zerinnen gemartert werden. Von ersterer Sortehabe ich die Eine kaum abgefertigt, als mir dieAndere schon über den Hals kommt. Wie viel Pri-vat-Bühnenkenntnis ich täglich erwerbe, davon habenSie keine Idee, lieber Jmmcrmann. Ich fürchte,ich gehe am Ende unter die Bühnendichter undwerde ein Komödienzettelmensch; freilich, mit demgroßen Raupach würde ich um die Herrschaft überHanswurstchen tüchtig kämpfen müssen. —
Ich komme wegen Deyri,
Gieb, ungetreuer Vormund, Deyri mir!
Der Graf Platen hat mir doch noch viel Zeitgekostet, da man mir mit Processen drohte, und ich
— der ich zur Lxoaptio voritatis entschlossen war
— beständig schlagfertig mit Daten und WitzenStand halten musste. Dergleichen lang' im Kopfhatten müssen, ist Anfangs verdrießlich und hernachekelhaft. Jetzt erscheint mir das Ganze wie einliterarisches Märchen. — Ihr „Kölnischer Kar-