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19 (1863) Briefe : Th. 1
Entstehung
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meint, ich habe noch unlängst den schönsten Pud-ding bei ihm gegessen, und er wohnt mir ganzvis-ä-vis, und er steht jetzt am Fenster und schnei-det sich eine Feder und schreibt gleich an Elise vonder Recke, und auf seinem Gesichte ist schon zulesen: „Edelgeborene Frau, ich bin wirklich nichtso unausstehlich, wie der Professor Voigt sagt,denn "

Berlin, den 7. April 1823,

Es sind jetzt acht Tage her, dass ich hier imSchreiben unterbrochen wurde und schon des Briefesvergaß; unterdessen erhielt ich deinen Brief vom1. April (wir schicken uns wechselseitig in denApril), und ich will hier nur noch Einiges hinzu-schreiben, trotz meinen Schmerzen, die wie heißesBlei meinen Kopf durchrieseln, und mich zur schnei-dendsten und feindseligsten Bitterkeit verstimmen.

Es freut mich, dass es dir in den Armen deraimablen Hammonia zu behagen beginnt; mir istdiese Schöne zuwider. Mich täuscht nicht der gold-gestickte Rock, ich weiß, sie trägt ein schmutzigesHemd auf dem gelben Leibe, und mit den schmelzen-den Liebesseufzern: „Rindfleisch! Banko!" sinkt siean die Brust des Meistbietenden, Es giebt dortaber zwei Sorten Rindfleisch: rohes und gekochtes.