glichen werden kann mit dem schwarzen Stein, derbloß wunderlich geformt ist, und woraus der Ham-mer der Zeit böse, wilde Funken schlägt. Aber wasgehen uns die Thoren an? Bon mir werden Sieimmer das Bekenntnis hören, wie unwürdig ichbin, neben Ihnen genannt zu werden. ProfessorGubitz hat mir längst den Auftrag gegeben, Sie fürden „Gesellschafter" zu werben; aber ich kann Ihnennicht rathen, sich durch Zeitblätter zu versplittcrn,bewundre indessen Ihre literarische Thätigkeit. DieNatur muss ihnen außer der Poesie noch das schöneGeschenk einer guten Gesundheit gemacht haben.Sie können viel, unendlich viel Gutes wirken. Ichfand diese Tage eine kleine Burschenschrift: „EinWort zu seiner Zeit, von Jmmermann." Ich glaube,sie ist von Ihnen, und mit Freude habe ich darausersehen, wie Ihnen schon früh ein starkes Wollendes Guten und Rechten innewohnte. Kampf demverjährten Unrecht, der herrschenden Thorheit unddem Schlechten! Wollen Sie mich zum Waffenbru-der in diesem heiligen Kampfe, so reiche ich Ihnenfreudig die Hand. Die Poesie ist am Ende dochnur eine schöne Nebensache.
H. Heine.
Adresse: H. H. aus Düsseldorf,beim Uuiversitätspedellen zu erfragen.