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§.
Beschreibung und Gebrauch der astronom. Instrumente.
707
den 1000 gleichen Theilen der Linie OV, 208 von V nach a und nach a'tragen, um die Schattenlinien für die erste Stunde vor und nach Mittagzu erhalten. Nimmt man eben so —Vh'^449 solcher Theile, so er-hält man die Schattenlinien für zehn Uhr vor und für zwei Uhr nachdem Mittage, und so fort für alle übrigen Stunden und Unterabthei-lungen derselben.
Die folgende Tafel erstreckt sich über den größten Theil Deutschlands.
Geo
graphisch
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Wahre Zeit.
47«
48»
4S»
so»
51»
S2»
S3»
0 St.
0
M.
0
0
0
0
0
0
0
0
»
3»
90
98
99
101
102
104
105
1
0
190
199
202
205
208
211
214
1
30
303
308
313
317
322
326
331
»
0
422
429
436
442
449
455
461
»
30
»
501
570
579
588
596
605
613
3
0
»
731
743
766
777
788
799
3
30
953
908
984
998
1013
1027
1041
4
0
1207
1287
1307
1327
1346
1365
1383
4
»
30
1766
1794
1!
1849
1876
1902
1928
5
0
2729
2773
2817
2859
2960
2941
2981
5
30
5555
5645
5819
5903
5985
6066
Für sechs Uhr Morgens oder Abends ist die Entfernung des Durch-schnittspunktes der Schattenlinien mit der Linie von V an gezählt,unendlich groß, d. h. diese Schattenlinie fällt in die durch O mir VLlparallel gezogene Linie VI, VI. Will man dann noch die übrigen weitergegen Morgen oder gegen Abend fallenden Schattenlinien auf der Tafelverzeichnen, so wird man nur die bereits erhaltenen Schattenlinien rück-wärts über <7 hinaus verlängern. So gehört z. B. die SchattenlinieQIX für 9 Uhr Morgens, also auch ihre Verlängerung auf der anderenSeite von 0 für 9 Uhr Abends, und eben so wird die Linie O.UI ver-längert die Schattenlinie für 3 Uhr Morgens gebenwo man dieseLinien offenbar nicht weiter fortsetzen wird, als die größte halbe Tages-länge des Orts beträgt, die wir oben (I. §. 88) in einer eigenen Tafelangegeben haben.
H. 187. (Sonnenuhr für jede gegebene Fläche.) So einfach die vorher-gehenden Vorschriften zur Verzeichnung einer Sonnenuhr auf einer ebenenhorizontalen Tafel jedermann erscheinen werden^ so wird man doch jchonohne ausdrückliche Erinnerung bemerken, daß die Construction einerSonnenuhr auf irgend einer anderen, schief gegen den Horizont undgegen den Meridian gestellten Ebene, z. B. auf der Ebene einer senk-rechten Mauer oder auf der eines schief liegenden Daches sehr zusammengesetzt werden kann, und noch mehr werden sich die Schwierigkeiten häu-fen, wenn eine Sonnenuhr auf irgend einer krummen Fläche, z. B. aufder Seitenwand eines runden Thurms oder auf einem runden Kuppel-dache verzeichnet werden soll. Alle diese Uhren werden mit der vorher-gehenden Horizontaluhr bloß darin überein kommen, daß der Stab,Hessen Schatten die Stunde anzeigt, immer der Weltaxe parallel gestellt
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