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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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699
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§. 182. Beschreibung und Gebrauch der astronom. Instrumente.

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lerer Svnnenzeit gehen zu lassen, so können wir auch hier diese Einrich-tung beibehalten, wenn wir nur bemerken, daß (a. a. D.) die mittlereZeit der Vmchwindung des Sterns hinter dem Thurme jeden Tag um3 Minuten 55.907 Sekunden früher statt hat, als an dem vvrhergehen-

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nahe auf z>vei, und nach einem halben Jahre auf zwölf Stunden stei-gen. Altein dtefem Umstände läßt sich leicht begegnen, wenn man gleichdie ersten Nächte nicht bloß einen, sondern mehrere Sterne beobachtet,deren Verzchwindnngen eine oder eine halbe Stunde von einander ent-fernt sind. Wenn dann später auch die letzten dieser Sterne schon zunahe an dem Tage fallen, - so kann man mit ihnen wieder andere ans" eselbe Weise verbinden und in einem Jahre z. B. 50 Sterne beobach-n, so daß in jeder halben Stunde des Tages im ganzen Jahre wenig-

diten

stens einer derselben beobachtet werden kann.

Diese Methode ist so einfach, daß es kaum nöthig seyn wird, siedurch ein Beispiel zu erläutern. Gesetzt, man habe an irgend einemTage durch den oben erwähnten Gnvmon oder sonst auf irgend eineWeise gefunden, daß die Uhr um 2 Minuten 40 Sekunden gegen mitt-lere Zeit zu spät gehe. An demselben beobachtete man auf die eben an-gezeigte Art die Verschwindung eines Sterns, die z. B. in dem Augen-blicke statt hatte, als die Uhr 8 Stunden 45 Minuten 36 Sekundengab. Da aber diese Uhr um 2 Minuten 40 Sekunden zu spät geht, soist die mittlere Zeit der Verschwindung des Sterns 8 Stunden 48Minuten Z6 Sekunden.

Da derselbe Stern jeden folgenden Tag um 3 Minuten 55.908 Se-kunden früher verschwindet, so wird er am zweiten Tag um 8 Stunden44 Minuten 20 Sekunden, am dritten um 8 Stunden 40 Minuten 24.2Sekunden mittlerer Zeit verschwinden. Hat man nun diese folgendenVerschwindungen ebenfalls beobachtet und z. B. gefunden, daß die deszweiten Tages um 8 Stunden 41 Minuten 46 Sekunden und die desdritten um 8 Stunden 37 Minuten 56 Sekunden Uhrzeit statt hatte,so findet man die Correctionen der Uhr für diese drei Tage auf folgendeeinfache Weise.

Tag I. IL.

St. M. S. St. M. S. St.

Mittlere Zeit 8 48 16 8 44 20.1 8Uhrzeit 8 45 36 8 41 46 8

III.

M. S.40 24.237 56

2 34.1

2 28.2

Verspätung der Uhr 2 40

so daßliehen Gangwelche die

Die Uebereinstimmung des täglichen

paare gibt zugleich einen Beweis von dem guten Gange der Uhr.

Wenn man bedenkt, wie einfach diese Beobachtungen sind und mitwelcher großen Schärfe sie sich anstellen lassen, so daß sie selbst vonAstronomen, die mit keinem Mittagsrvhre versehen lind, mit Vortheilgebraucht und allen anderen bisher erwähnten Zeitbestimmungen vorge-zogen werden können, so muß man sich verwundern, daß diese Methode,

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