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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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Beschreibung und Gebrauch der aftronom. Znstrumente.

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hat. Dieß wird nämlich der Fall seyn, wenn die erwähnte Differenzder beiden Sternzeiten genan gleich Null ist.

Dieß sind die wesentlichsten Eorrectienen des Mittagrohrs, die manmit aller Sorgfalt vornehmen muß, ehe man an die eigentlichen Beob-achtungen mit diesem Instrumente geht. Da es schwer ist, diese dreiFehler, der auf die Drehungöare senkrechten Stellung der Evllimations-iinie, der Horizontalität der Drehungsaxe und des Azimuts des Fern-rohrs, durch bloße mechanische Mittel, wie Schrauben, Libellen und dergt.sind, völlig wegzubringen, und da sich auch diese Fehler durch äußereEinwirkungen auf das Instrument häufig ändern, so ziehen es die neue-ren Beobachter vor, diese Fehler durch jene Mittel überhaupt nur soklein als möglich zu machen, und dann den Rest derselben oder vielmehrdie Folgen dieser Reste auf die künftigen Beobachtungen in Rechnungzu bringen, ein Verfahren, das viel genauer ist, als jenes, das sichaber hier ohne Umständlichkeit nicht gut vortragen läßt.

H. I8st. (Andere Correetionen des Mittagsrohrs.) Allein es gibt beidiesem Instrumente noch andere Fehler, auf die ein genauer Beobachterebenfalls Rücksicht nehmen soll. Man sieht z. B. ohne meine Erinnerung,daß der Künstler, welcher solche Instrumente verfertigt, die Endpunkteund Z5 der Drehungsape, mit welchen diese Ape eigentlich auf ihrenLagern ausliegt, mit der größten Sorgfalt ausarbeiten muß. DieseEndtheile der Ave sind Cylinder mit kreisförmiger Basis. Wenn nundiese Basis bei dem einen oder dem anderen Endpunkte der Are keinvollkommener Kreis, sondern z. B. eine Ellipse wäre, oder wenn sie auchbeide Kreise, aber von verschiedenem Durchmesser wären, oder wenn beideCylinder einander nicht genau gegenüberstünden u. s. w., so würdendiese Unvollkommenheiten der mechanischen Ausführung, die doch derKünstler nicht wohl gänzlich vermeiden kaun, eben so viele Fehlerguellenseyn^, aus welche der Beobachter, da er sie nicht, wie jene drei, weg-schaffen oder doch so viel möglich vermindern kann, bei den Berechnungenseiner Beobachtungen Rücksicht nehmen muß. Schwerer noch ist es, die-jenigen Fehler zu bestimmen, die von der Wirkung der Schwere auf dasFernrohr in den verschiedenen Lagen desselben gegen den Horizont kommen,so wie jene, welche die Temperatur in den verschiedenen Theilen des In-strumentes erzeugt. Um diese letzten Fehler wenigstens so viel möglichzu vermeiden, hat man eigene Beschirmungen, welche bei den Sonnen-deobachtungen nicht nur das Instrument, sondern auch die beiden Pfeilerund (Z in Schatten stellen, so daß nur das Objectiv I) des Fernrohrsden Sonnenstrahlen bloß gegeben wird. Man hat gefunden, daß derMangel dieser Beschirmung des Instruments oft sehr große Fehler er-zeugt. Selbst der oben erwähnte Ring im Innern des Fermwhrs, welcherdie Fäden trägt, ist einer solchen Verstellung durch die Sonnenstrahlenausgesetzt, wenn dieselben vor der Beobachtung den westlichen, und nachderselben den östlichen Rand des Ringes bescheinen, daher man vor die-sen Ring einen zweiten anzubringen pflegt, welcher den ersten vor derunmittelbaren Einwirkung der Sonnenstrahlen beschützen soll.

Noch muß erwähnt werden, daß man für diese, so wie überhauptfür alle in dem Meridian aufgestellte Instrumente, in angemessenenEntfernungen von z. B. einer Viertelmecke im 'Nord und Süd eigeneMeridianzeichen aufzustellen pflegt, Säulen oder Pfeiler, die in ihrenhöchsten Theilen mit einer eingetheilten Scale versehen sind, deren Theilesich durch das Fernrohr gut lesen lassen, und durch deren Hülfe manmcyt nur dte Richtung des Meridians sehr genau bestimmen, sondern

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